Werkstattkirche

Neuigkeiten aus der Werkstattkirche

Neuigkeiten der Werkstattkirche aus 2018


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Weihnachtsfeier in der Werkstattkirche
(21.12.2018)

Blick in den Saal
Blick in den Saal

Vielen Dank an alle, die den Abend zu einem so schönen Fest gemacht haben. Plätzchen, Weihnachtsessen, Tombola, Gesang und Gespräch, einfach unsere geteilte Freude: Nicht nur zur Weihnachtszeit, sondern das ganze Jahr über spüren wir es in der Werkstattkirche, dieses große Glück des Zusammenseins, unschätzbar wertvoll.
Wir wünschen allen eine gute Zeit, bis wir uns im neuen Jahr bald wiedersehen!

Auch die "Queen" war zu Besuch
Unser lieber Nachbar und Sponsor Hans-Peter Fischer begrüßt die Gäste
Artikel im Gießener Anzeiger vom 28.12.2018
Artikel im Gießener Anzeiger vom 28.12.2018
Artikel in der Sonntagszeitung vom 23.12.2018
Artikel in der Sonntagszeitung vom 23.12.2018

Singen in Treppenhäusern der Nordstadt
(10.12.2018)

Blick ins Treppenhaus
Blick ins Treppenhaus

Heute war unser kleiner Chor im Flussstraßenviertel in Treppenhäusern zu Gast bei guten Freunden. Wir haben zum Advent für einige liebe Menschen gesungen, die nur noch mit größter Mühe ihre Wohnung verlassen können.
Hier geht's zum Artikel der Gießener Allgemeinen.

Einladung zum Singen in Treppenhäusern der Nordstadt

Einladung zum Singen in Treppenhäusern der Nordstadt am 10.12.

Geschenke zum Verschenken in der Werkstattkirche
(04.12.2018)

Bild 1 der Geschenkeübergabe
Bild 2 der Geschenkeübergabe

Heute sind wir überreich beschenkt worden: Wir haben eine ganze Kofferraumladung Weihnachtsgeschenke bekommen von Markus Machens dem Möbelschnapper, zum Verschenken an die, denen die Weihnachtszeit nicht so viel zu bieten hat! Gerne geben wir die guten Gaben von Möbelschnäppchen & Mehr weiter an Freunde in Not. Vielen Dank lieber Markus, du bist klasse, deine Weihnachtsaktion ist großartig und wir freuen uns schon auf's Weiterrreichen der guten Gaben! Ach ja und Benno Herrlein natürlich vielen Dank für die Mithilfe!

Weihnachtsfeier am 21. Dezember

Einladung zur Weihnachtsfeier am 21. Dezember

Gießener Allgemeine Zeitung über Christoph Geist
(19.10.2018)

Der Artikel der Gießener Allgemeinen Zeitung Der Artikel der Gießener Allgemeinen Zeitung

Evangelische Sonntags-Zeitung berichtet
(16.09.2018)

Der Artikel der ev. Sonntags-Zeitung

Nordstadtfest 2018
(25.08.2018)

Diesmal mit drei Bollerwagen unterwegs!
Unsere Saftpresse ist erstmals im Einsatz.
Super Teamarbeit!
Leckere Waffeln von den Chefkonditoren.
Der fertige Saft wird serviert.
So richtig warm wurde es ja nicht, aber es war sehr sehr schön!

3D-Druck jetzt auch in der Nordstadt - Reparatur-Treff erhält einen 3D-Drucker
(30.07.2018)

Bisher ist der Reparatur-Treff in der Werkstattkirche der Jugendwerkstatt gut ausgestattet, weil die Reparateure auch ihre persönlichen Werkzeuge mitbringen. Jetzt ist aber noch ein ganz besonderes Gerät dazu gekommen. Aus dem Fundus von MAKERSPACE Gießen hat der Reparatur-Treff einen kleinen 3D-Drucker als Dauerleihgabe erhalten.
Nils Seipel von flux - impulse, die Gießens ersten Makerspace initiiert und durchgeführt haben, übergab das Gerät an die Werkstattkirche und gab auch eine kurze Einweisung.

Lutz Weigand, Nils Seipel und Ernst Petri, der das Auto mitgebracht hatte

Nils Seipel war selbst von Beginn an beim Reparatur-Treff dabei. Er freut sich, dass er nach dem Erfolg des MAGIE – Makerspace Gießen die Ausstattung des Reparatur-Treffs verbessern und so das Projekt ein Stückchen weiter pushen kann: „MAKERSPACE, Reparatur-Treff, Werkstattkirche sind Teil einer dynamischen Bewegung, die Nachhaltigkeit und Innovation, technischen Fortschritt und Eigenaktivität, Sozialverträglichkeit und Ressourcenschonung integrieren will. Die Werkstattkirche war ein kleiner Kooperationspartner in unserem ersten Gießener MAKERSPACE. Mit dem 3D-Drucker kann das schon fast aus der Mode gekommene Reparieren, wie es im Reparatur-Treff praktiziert und gelebt wird, durch ganz neue Technik unterstützt werden.“
Christoph Geist vom Team der Werkstattkirche bedankte sich herzlich bei Nils Seipel für den neuen 3D-Drucker: „Manche Geräte, die uns Menschen zur Reparatur bringen, sind schon so alt, dass es keine Ersatzteile mehr dafür gibt. Manchmal lässt sich dann etwas improvisieren. Unsere Reparateure sind schon sehr findig und kreativ. Aber jetzt haben wir eine ganz neue Möglichkeit. Mit dem 3D-Drucker können wir kaputt gegangene kleine Kunststoffteile selbst herstellen und dann einbauen.“
Nils Seipel und Lutz Weigand, der das Gerät beim Reparatur-Treff betreuen wird, konnten das gleich praktisch umsetzen: Ein nicht lieferbares Ersatzteil für ein SIKU Feuerwehrmodell konnte konstruiert, mit dem neuen 3D-Drucker gleich ausgedruckt und dann eingebaut werden. Das Team der Werkstattkirche und die Reparateure freuen sich über die neuen Möglichkeiten und hoffen, so noch mehr Menschen Unterstützung leisten zu können.

Der Entwurf für das Ersatzteil
Das wieder voll einsatzfähige Flugfeldlöschfahrzeug

Hoher Besuch - Stellvertretende Kirchenpräsidentin besucht die Nordstadt
(25.07.2018)

Herzlich empfangen wurde die stellvertretende Kirchenpräsidentin der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Ulrike Scherf in der Werkstattkirche der Jugendwerkstatt in der Gießener Nordstadt. Die dortige Gemeinwesenarbeit wird seit 2016 aus Mitteln der Landeskirche finanziert. Die Gemeinwesenarbeiterin Bärbel Weigand und ihr Kollege Pfr. i. R. Christoph Geist aus der Werkstattkirche und Pfarrer Tim Fink aus der Thomasgemeinde stellten die Arbeit vor. Mit vor Ort waren auch ein Teil der engagierten Menschen aus dem „Nordstadt-Netz“, wie das Projekt in der Nordstadt offiziell heißt.
Es ist eines von 28 Projekten des landeskirchlichen Förder-Programmes mit dem Titel DRIN. DRIN steht für: „Dabei sein, Räume entdecken, Initiativ werden, Nachbarschaft leben“. Wie diese Ziele in der Werkstattkirche – übrigens der ersten und einzigen in Deutschland – umgesetzt werden, berichteten das Team der Werkstattkirche und Pfarrer Fink. „Im Verbund mit dem Team der Werkstattkirche gelingt es uns als Kirchengemeinden viel besser auch unserem diakonischen Auftrag gerecht zu werden und für Menschen in sozialen Problemlagen da zu sein“, erklärt der Pfarrer der Evangelischen Thomasgemeinde. „Ich empfinde die Werkstattkirche mit ihrem Netzwerk von engagierten Menschen als einen Segen. Menschen, für die in der Gesellschaft sonst kein Ort zu sein scheint, finden hier einen Raum und vor allem Menschen, bei denen sie willkommen sind. Hier gibt es von ganz konkreter Hilfe, wie z.B. Essen oder die Reparatur von Haushaltsgeräten über Unterstützung bei Problemen mit Ämtern, Banken und Versicherungen immer ein offenes Ohr und eine hilfreiche Hand.“

Frau Scherf (vorne links) und das Team der Werkstattkirche

„Sicher auch weil wir Kirche sind und unseren Auftrag, für und mit anderen unterwegs zu sein, sehr konkret umsetzen und leben, werden uns große Offenheit und viel Vertrauen entgegen gebracht“, berichtet Bärbel Weigand. „Mittlerweile arbeiten wir in und mit einem großen Netz von Menschen verschiedenster Herkunft und Profession. Jeder kann etwas und wenn er nur einen kleinen Teil beiträgt, dass es jemanden anderes besser geht, ist das anerkennenswert. Menschen dazu zu motivieren, macht Freude und Mut.“
Die stellvertretende Kirchenpräsidentin zeigt sich sehr beeindruckt von der Arbeit in und durch die Werkstattkirche. Nach dem Gespräch mit dem Team bleibt sie gern zum gemeinsamen Mittagessen. „Das Essen wurde vorbereitet und gekocht von engagierten Menschen aus dem Stadtteil. Sie sind Freiwillige in unserem Netzwerk, man kann auch Ehrenamtliche sagen“, erzählt Christoph Geist. „Aber wir haben intern jetzt eine andere viel treffendere Bezeichnung. Eine von ihnen hat einmal gesagt: Wir sind zu Mitmachbewohnern geworden. Das ist ein großartiger ganz neuer Begriff. Der drückt auch die ganze Dynamik aus, die wir hier gemeinsam erleben und leben.“
Beim Mittagessen hat Ulrike Scherf Gelegenheit, neben den Köch*innen auch noch andere „Mitmachbewohner*innen“ kennen zu lernen und mit ihnen zu sprechen. Jede und jeder von ihnen hat seine eigene kleine Geschichte mit der Werkstattkirche und seinen besonderen Platz in ihrem Netzwerk. „Hier werden Menschen ermutigt, sich einzubringen und unterstützt, ihre Lebenssituation zu verbessern“, fasst die stellvertretende Kirchenpräsidentin ihre Eindrücke zusammen. „Sie haben eine Aufgabe und werden geschätzt. Vieles lebt aus dem guten Miteinander von Werkstattkirche, Kirchengemeinden und anderen. Die Arbeit in diesem Netzwerk gibt Menschen, die wenig Aufmerksamkeit genießen, Hilfe und Hoffnung. Allen, die sich hier haupt- und ehrenamtlich engagieren, gilt mein besonderer Dank.“
Zum Abschied dankte das Team der Werkstattkirche der stellvertretenden Kirchenpräsidentin für bisherige Förderung durch das DRIN-Programm und bat, diesen Dank auch an die Kirchenleitung und die für DRIN Verantwortlichen weiter zu geben. Anders als bei vielen staatlichen Programmen mit hohen bürokratischen Auflagen komme das kirchliche DRIN-Programm mit einem Minimum an Verwaltungsaufwand aus und die Verantwortlichen stehen immer für Fragen und Beratung zur Verfügung.
Artikel in der Gießener Allgemeinen hier.

Soroptimistinnen spenden 2000€
(05.07.2018)

Eine Spende von 2000 € kam zustande, nachdem die Frauen des Clubs der Soroptimistinnen Gießen sich kürzlich von Bärbel Weigand über die Arbeit der Werkstattkirche in der Gießener Nordstadt informieren ließen.
„Es gibt heute viel zu wenig Informationsfluss zwischen den gesellschaftlichen Schichten!“, so Bärbel Weigand aus der Werkstattkirche. „Die Menschen aus dem bürgerlichen Milieu wissen kaum von den täglichen Problemen der Leute in den Wohnblocks, die vorwiegend von Transferleistungen leben müssen.“ Weigand referierte auf Einladung des Clubs über ihre Arbeit, bei der es in erster Linie um praktische Alltagshilfen, gegenseitige nachbarschaftliche Unterstützung und übergreifende Vernetzung aller Alters- und Gesellschaftsschichten geht.

Bei der Spendenübergabe

Ehrenamtliche in den Reihen der von der Gesellschaft bereits abgehängten Menschen zu finden, ist eines der Hauptanliegen. „Eine neue Aufgabe für eine Institution oder einfach für einen anderen Bedürftigen wahrzunehmen, das macht noch keinen neue Anstellung,“ so Weigand, „aber es gibt den Tagen neue Struktur und dem Menschen ein besseres Selbstwertgefühl, eine Verantwortung, der man gerecht werden will und die stärker macht! Und manchmal entsteht daraus auch ein echter Job“, sagt Weigand, die selbst dank freiwilligem Engagement wieder in bezahlte Arbeit gekommen ist.
„Im Detail war uns in keinster Weise bewusst, welche Herausforderungen es in der Nordstadt gibt”, so Sabine Deibel-Schupp, die Präsidentin von Soroptimist International Club Gießen. „Die Arbeit von Bärbel Weigand und den vielen ehrenamtlichen Helfern ist niederschwellig und zielgerichtet. So haben wir uns ganz spontan entschieden, als sozial engagierter Club in unserer Heimatstadt zu helfen. Wir hoffen, dass die Arbeit von Bärbel Weigand fortgeführt werden kann.”
Zur Übergabe des Schecks informierten sich die Gießener Club-Mitglieder vor Ort noch intensiver über die Arbeit von Bärbel Weigand und Pfarrer Christoph Geist, dem Initiator der Werkstattkirche. „Wir geben gerne für die Werkstattkirche und setzen hier ein deutliches Zeichen der Unterstützung, um auch weitere Spender zu motivieren, aktiv zu werden!“
„Menschen brauchen Vorbilder und lernen schließlich auch von Menschen!“ sagt Christoph Geist, Pfarrer i. R. und Initiator der Werkstattkirche. „Mit unserer Arbeit wollen wir andere ermuntern, es uns gleich zu tun. Wir freuen uns sehr über die Spende, auch das darf gerne Nachahmer finden.“
Artikel im Gießener Anzeiger hier.

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